Rundgang mit Bildern

Hier werden nach und nach thematische Rundgänge durch unseren Ort veröffentlicht. Ihre Anregungen sind willkommen.

"Wasser"

Eine besondere Rolle für Hochheim spielt das Wasser. Schon für die frühe Ansiedlung war Wasser von großer Bedeutung.

Dass von Hochheim aus Brunnenkresse nach ganz Europa bis an den französischen Hof geliefert wurde, lag unter anderem an der besonderen Qualität des Wassers.

Wir starten unseren kleinen Rundgang unweit des Hochheimer Platzes, in der Drei-Quellen-Straße. Auch hier wurden die Flächen links und rechts des Weges zum Anbau von Brunnenkresse genutzt.

Vorbei am Hochheimer Wasserwerk verläuft der Weg am westlichen Ufer der Gera bis zu den Drei Quellen.

Die Drei Quellen sind Mineralquellen. Die gesundheitsfördernde Wirkung des Quellwassers ist seit mehr als 100 Jahren bekannt.
Eine Inschrift auf dem Brunnen lautet: "Wer davon trinkt wird lange leben und wenig Geld dem Arzte geben. Drum kommt, ich lad Euch freundlich ein und trinkt von diesem edlen Wein.".
Der heilenden Wirkung des Wassers ist es vermutlich zu verdanken, dass Hochheim Ende des 19. Jahrhunderts sich kurzzeitig Kurort nennen durfte. Aus dieser Zeit stammte auch das Kurhaus, welches leider im Jahr 2007 einem Brand zum Opfer fiel.

Wenige Schritte von den Drei Quellen befindet sich die Lößwand. Der Löß ist eine Sedimentablagerung der letzten Eiszeit. Heute kann man Brutröhren der Eisvögel in der Wand sehen.

Unser Weg führt weiter über das Papiermühlenwehr. Direkt neben dem Wehr liegt das malerische "Dreienbrunnen-Bad".

Das Bad gilt als eines der ältesten und im Ursprungszustand immer noch betriebenen Freibäder Deutschlands. Das ursprüngliche Frauenbad stammt aus dem Jahr 1888. In den Jahren 1902/03 wurde das Frauenbad abgebrochen und durch den heute noch erhaltenen Bau ersetzt.

Vorbei an heute noch betrieben Kresseklingen geht es am östlichen Geraufer wieder gen Hochheim. Hinter dem Bahndamm lag das bereits erwähnte ehemalige Kurhaus.

Unser Weg führt weiter entlang der Gera auf dem malerischen "Bachstelzenweg". Vorbei an der Bockwiese und dem Hochheimer Holz geht es auf dem im Jahr 2008 neu hergerichteten Weg in Richtung Bischleben.

An der Durchführung der Gera unter dem Bahndamm ist ein kleines Wehr. Es diente der Regulierung des Wasserstandes im Mühlgraben, der die Hochheimer Mühle mit Wasser versorgte. An dieser Stelle beginnt der Rückweg über die 2004 errichtete Holzbrücke, die Teil des Geraradweges ist, zum Startpunkt nach Hochheim.

Wer möchte, kann den Weg Richtung Bischleben noch fortsetzen. Nach einigen hundert Metern lädt das Terrassencafe "Zur Bachstelze" zur gemütlichen Rast ein.


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Drei-Quellen-Straße mit Blick auf Wasserwerk und Winzerstraße

Drei-Quellen-Straße mit Blick auf Wasserwerk und Winzerstraße

Wasserwerk Hochheim

Wasserwerk Hochheim

An den Drei Quellen

An den Drei Quellen

Die Drei Quellen

Die Drei Quellen

Drei-Quellen-Straße mit Blick auf Wasserwerk und WinzerstraßeWasserwerk HochheimAn den Drei QuellenDie Drei Quellen

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