2009-05-09_TA Stress vor der Grundschule

Stress vor der Grundschule

Mitglieder des Bauausschusses wollen sich Verkehrsprobleme in Hochheim nun selber anschauen

Mit der unbefriedigenden Situation für Kraftfahrer und Fußgänger rund um die Grundschule in Hochheim befasste sich der Ausschuss für Bau und Verkehr in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstagabend. Nun will sich das Gremium vor Ort ein Bild vom Geschehen machen-während der Rushhour am Morgen.

ERFURT

"Man muss sich das mal früh anschauen, was dort abgeht", meinte Ausschussmitglied Wolfgang Metz (SPD), der offenbar schon eigene Erfahrungen sammeln durfte. "Da reagieren manche Eltern ganz schön rabiat, hupen lautstark die Kinder weg, weil es ihnen nicht schnell genug geht", berichtete der Fraktionsvorsitzende und deutete dabei zugleich einen wunden Punkt an der Gesamtproblematik an: Ausgerechnet die Eltern, deren Kindern ein noch sicherer Schulweg geboten werden soll, setzen nicht selten die Gefahrpunkte.
   Nun ist es aber nicht so, dass die Stadt noch nichts zu Entspannung der Verkehrsproblematik an der Grundschulöe getan hat, warf der stellvertretende Leiter des Tiefbau- und Verkehrsamtes, Frank Rupprecht, ein. So habe man z. B. die Beleuchtung am Schuleingang verstärkt und an der Schulbushaltestelle ein störendes Geländer entfernt. Der Parkplatz am Friedhof sei zur Mitbenutzung duch die Eltern freigegeben worden und der Weg von dort zur Schule asphaltiert worden.
   "Das betrifft aber alles nur den Bereich der Wartburgstraße. Am Angerberg ist noch gar nichts passiert", moniert Hochheims Ortsbürgermeister Thomas Hartmann. Den Bürgersteig und die Beleuchtung in der Straße Am Angerberg so herzurichten, dass ein vernünftiger Schulweg entsteht, "kostet viel Geld, das wir momentan aber nicht haben", gab Rupprecht zu bedenken.
   Hartmann, Rupprecht und die Ausschussmitglieder verständigten sich auf einen Vorort-Termin. Sie wollen sich das Dilemma nun am 27.Mai ab 7.30 gemeinsam anschauen.

Jörg HEISE
Thüringer Allgemeine  TA ER2 9.Mai 2009

Stress vor der Grundschule

Mitglieder des Bauausschusses wollen sich Verkehrsprobleme in Hochheim nun selber anschauen

Mit der unbefriedigenden Situation für Kraftfahrer und Fußgänger rund um die Grundschule in Hochheim befasste sich der Ausschuss für Bau und Verkehr in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstagabend. Nun will sich das Gremium vor Ort ein Bild vom Geschehen machen-während der Rushhour am Morgen.

ERFURT

"Man muss sich das mal früh anschauen, was dort abgeht", meinte Ausschussmitglied Wolfgang Metz (SPD), der offenbar schon eigene Erfahrungen sammeln durfte. "Da reagieren manche Eltern ganz schön rabiat, hupen lautstark die Kinder weg, weil es ihnen nicht schnell genug geht", berichtete der Fraktionsvorsitzende und deutete dabei zugleich einen wunden Punkt an der Gesamtproblematik an: Ausgerechnet die Eltern, deren Kindern ein noch sicherer Schulweg geboten werden soll, setzen nicht selten die Gefahrpunkte.

Nun ist es aber nicht so, dass die Stadt noch nichts zu Entspannung der Verkehrsproblematik an der Grundschulöe getan hat, warf der stellvertretende Leiter des Tiefbau- und Verkehrsamtes, Frank Rupprecht, ein. So habe man z. B. die Beleuchtung am Schuleingang verstärkt und an der Schulbushaltestelle ein störendes Geländer entfernt. Der Parkplatz am Friedhof sei zur Mitbenutzung duch die Eltern freigegeben worden und der Weg von dort zur Schule asphaltiert worden.

"Das betrifft aber alles nur den Bereich der Wartburgstraße. Am Angerberg ist noch gar nichts passiert", moniert Hochheims Ortsbürgermeister Thomas Hartmann. Den Bürgersteig und die Beleuchtung in der Straße Am Angerberg so herzurichten, dass ein vernünftiger Schulweg entsteht, "kostet viel Geld, das wir momentan aber nicht haben", gab Rupprecht zu bedenken.

Hartmann, Rupprecht und die Ausschussmitglieder verständigten sich auf einen Vorort-Termin. Sie wollen sich das Dilemma nun am 27.Mai ab 7.30 gemeinsam anschauen.

Jörg HEISE

Thüringer Allgemeine  TA ER2 9.Mai 2009

31.08.2010 von Thomas Hartmann